neue Einträge / HistorieStand: 08.03.2010
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schallwende Videos von der Schallwelle-Preisverleihung

Datum: 08.03.2010

Guten Morgen!
Kurz bevor ich ins Land der Träume entschwinde, noch was Neues, das während meiner Berlinwoche hier eingetrudelt ist:

Auf www.schallwelle-preis.de gibt's viele neue Videos – 1000 Dank an meinen kongenialen Partner Stefan Erbe!


Neues von Guido Negraszus

Datum: 08.03.2010
Von: Guido Negraszus

Willkommen zum März 2010 Newsletter!

Seit meiner letzten CD 12 Enigma war ich recht fleißig und habe einige neue Stücke produziert. Immerhin bildet das Jahr 2010 mein 20-jähriges Musikschaffen und ich plane einige Veröffentlichungen. Aber dazu mehr in einigen Monaten! Inzwischen kann 12 Enigma überall bezogen werden, inkl. iTunes, Amazon, Cue-Records und SynGate.

12 Enigma nun auch bei SynGate!
SynGate Records hat soeben 12 Enigma in Deutschland veröffentlicht. SynGate hatte zuvor meine CDS Secret Worlds und Blue Garden Remastered herausgebracht. Das CD Cover ist etwas anders als das Original aber die Musik ist 100% identisch.

Mehr MP3 CDS!
Endlich gibt es meinen kompletten CD Katalog als MP3 Download auf meiner Homepage http://negraszus.com/home.cfm.
Interessant hierbei ist, dass die meisten älteren CDS mit unveröffentlichten Bonus Stücken versehen wurden. Die CD The Black Swan heißt nun The Black Swan – Complete und bietet 5 zusätzliche Stücke von 1993 und 1994. Schaut einfach mal bei meinem MP3 Shop http://negraszus.com/mp3store.cfm vorbei.

Neues Video online!
Ich filme zur Zeit einige Videos in und um meiner neuen Heimatstadt Busselton. Das erste Video ist nun online und heißt Seagulls at Sunset. Es ist ein romantisches Klavierstück (Klavier wurde übrigens von Bernward Koch gespielt) und dementsprechend ist auch das Video. Es werden weitere Videos folgen. Bitte klickt hier http://www.youtube.com/watch?v=cJ8G3Ij9K5s um das Video zu sehen.

März Angebot!!!
Von heute bis einschließlich Ende März gilt folgendes Angebot: für jede bestellte CD oder MP3 Download CD gibt es eine CD/MP3 CD gratis. Wie? Einfach wie bisher die Bestellung auf meiner Homepage ausführen. Sobald die Bestellung bei mir eingeht werde ich Euch zwecks Gratis CD benachrichtigen.

In diesem Sinne alles Gute und bis demnächst!
Guido Negraszus


Neues von Deep Imagination

Datum: 08.03.2010
Von: Thorsten Sudler-Mainz

Das neue Studio-Album „Awareness“ von Deep Imagination erscheint voraussichtlich im Sommer 2010.

Deep Imagination spielt live beim Electronic Circus Festival am 25. September 2010 im „Movie“ in Bielefeld. Zusammen mit den Gastmusikern Thorsten Rentsch und Stefan Höllering wird Thorsten Sudler-Mainz Musik vom kommenden neuen Album „Awareness“ präsentieren. Des Weiteren wird das Live-Programm auch bekanntere Stücke von Deep Imagination und Instrumentals von Art Of Infinity beinhalten. (Mehr Informationen: www.electronic-circus.net).

Neuer YouTube-Kanal von Deep Imagination mit zwei neuen Videos:
http://www.youtube.com/user/DeepImaginationTV

Neuer Upload 2010:
„Deep Imagination Live at Satzvey Castle 2005 – Part 2 – Mountainscape“
http://www.youtube.com/watch?v=VjbCBJP5ezY

Neues Video 2010:
Deep Imagination – Gemstones Part 3 – Continuance
http://www.youtube.com/watch?v=6-CQEyp_oQI

www.deep-imagination.de
E-Mail: thorsten@deep-imagination.de


Veranstaltung mit Farfarello und Grammo

Datum: 08.03.2010

An alle farfarello & Grammo-Freundinnen und Freunde!

Das farfarello classics-Projekt wird nach langer Zeit endlich wiederbelebt.
Am Freitag, 12. März, also schon nächste Woche, ist es soweit.

Im Rahmen der Konzert Gala für Amnesty International wird farfarello mit Nippy Noya an den Percussion, dem MTV-Preisträger Joschi Kappl am Bass und natürlich mit den beiden Grünerväter Ulli Brand und Mani Neumann in der Festhalle Toscana in Leichlingen auf der Opladener Strasse 2 auftreten.

Zu Beginn der Veranstaltung wird ein für diesen Anlass speziell zusammengestelltes Kammerorchester zusammen mit dem aus Polen stammenden Komponisten und Pianisten Slawomir Olszamowski Werke von Schumann aufführen und nach der anschließenden Gesprächsrunde mit hochkarätigen Teilnehmern zu dem Thema Menschenrechte das classics Projekt zusammen mit farfarello auftischen.
In den Reihen des Orchesters werdet ihr Klaus den Geiger aus Köln ausfindig machen, der es sich nicht nehmen ließ, bei dieser Sache mitzumachen.

Wir werden der Veranstaltung einen entsprechenden festlichen Rahmen geben:
Sekt und Leckereien in allen Farben und, und, und ... (Der Saal ist bestuhlt, teilweise mit Tischen).
Anschließend darf noch gerne im Saal weiter gefeiert werden ...

Tickets zum Preis von 19,00 Euro zzgl. VK-Gebühr gibt es u. a. in Haan bei Zigarren Fischer, beim Solinger Tageblatt, im Grammo in Leichlingen, in Wermelskirchen im Fotoatelier Fuchs, im Leverkusener Ticketshop am Wiesdorfer Platz, Lotto am Markt in Opladen und in Burscheid bei Tabak Berger auf der Hauptstrasse 51 und in der Wochenpostgeschäftsstelle.
Online bei www.ticketmaster.de.

Im Kultur Rheinland Büro auf der Uferstrasse 3 in Leichlingen können Tickets auch persönlich abgeholt werden oder sie können unter contact@farfarello.de per Mail bestellt werden.
Wir schicken sie euch gerne mit einer beiliegenden Rechnung zu.

Bitte helft uns, den Saal voll zu machen ...

Euer Kultur Rheinland Team, Fritz aus dem Grammo und alle, die an dieser Veranstaltung beteiligt sind.


Konzerte von Jean Michel Jarre

Datum: 07.03.2010

Einen charmanten Sonntag, ihr lieben Mit-schallwenderInnen!
Tja, gestern noch bis mittags in Berlin, dann um kurz vor 18 Uhr in Wattenscheid und um 19:30 Uhr bereits in Oberhausen, um „unseren“ EM-Franzosen Hans Michael live zu erleben. Und was sage ich – es war ein wirkliches Erlebnis – ein Augen- und Ohrenschmaus der Superlative!

Ich saß gerade schon an einem Konzertbericht, als die von Stephan Schelle und auch von Thomas Wilberg eintrudelten. Das Review von Mütze war ja bereits vor 2 Tagen hier, schließlich eröffnete der „Maitre de Plaisir“ ja seine Deutschlandtour in der Stadt Heinrichs des Löwen ...

Ich kann mich den Reviews von Oberhausen voll anschließen und mich bei Stephan und Thomas nur bedanken. Schließlich haben sie mir unverhofft zu einem „freien Sonntagnachmittag“ verholfen – und trotzdem werdet ihr alle bestens informiert, was Jean Michel Jarre diese Woche geleistet hat.
Von mir nur so viel: Das gestrige JMJ-Konzert in Oberhausen war das Eindrucksvollste, was ich seit Pink Floyd 1994 in Gelsenkirchen erlebt habe. Es wird bestimmt noch sehr lange nachwirken, warum, das erfahrt ihr gleich von den drei o. g. Herren ...

Außerdem fand ich es bemerkenswert, wie agil Jean Michel über die Bühne wuselte, schließlich wird er im Sommer ja schon 62 ... und ganz klasse war, wie er mit dem Publikum redete und uns immer wieder zum Mitmachen aufforderte, was wir Ruhris – im Gegensatz zu den kühlen Norddeutschen (Zitat Mütze!) – auch gern taten. Aber mir war bis dato auch nicht bewusst, von welch kleiner Statur der große Meister ist. Trotzdem ist der kleine Jean Michel ein ganz Großer seiner Zunft!

Das einzig Negative für mich:
JMJ in Oberhausen war mit Sicherheit auch das lauteste Konzert meines Lebens und das, obwohl mich als eingefleischtem Queen-Fan in Punkto Lautstärke nichts so schnell umhauen kann. Entweder müssen die Herren am Sound-Mixer noch ein wenig „üben“ oder aber die Arena in Oberhausen ist akustisch eher „suboptimal“ ...
Doch ansonsten war Jean Michel Jarre vom Allerfeinsten und ich bin froh, dass ich das miterleben konnte!
Merci beaucoup et Chapeau, Monsieur Jarre!

Fotos von gestern gibt's in unserer Fotogalerie. Vielen lieben Dank an Klaus, der all diese tollen Fotos geschossen und sie für uns aufbereitet hat. – Nun viel Spaß bei der virtuellen Jean Michel Jarre-Show!

So, jetzt wünsche ich euch allen noch einen beschwingten Sonntagabend und dann für morgen einen guten Start in die neue Woche.
Herzliche Grüße
eure
Sylvia


Von: Bernd Hoffmann

JMJ eröffnete am 3. März 2010 seine „In Hall“-Tour in der Braunschweiger Volkswagen-Halle. Ich war dabei – Pflichtprogramm für ein Schallwende-Mitglied der ersten Stunde!

Hier also ein Bericht – aber ich bin kein Musik-Fachkundiger, sondern „nur“ Konsument – erwartet bitte keine Details über Tracklisten, Instrumentierung oder ähnliche Fachinformationen Smiley

Die Halle fasst normalerweise 7-8 Tausend Zuschauer, nach meinem Eindruck war sie gerade mal zu 60% gefüllt.

Mit gut 15 Minuten Verspätung begann das Konzert, erste vertraute Klänge kamen aus den Boxen neben der noch dunklen Bühne. Dann gingen die Blicke des Publikums nach hinten, denn JMJ kam quer durch die ganze Halle mitten durch die Sitzreihen nach vorn. Darauf war ich nicht gefasst und hatte natürlich die Kamera noch nicht eingeschaltet. Aber ich kann Euch sagen: Er ging direkt neben mir vorbei – in nur wenigen Zentimetern Abstand, da ich einen Außenplatz in der Sitzreihe hatte. Ärger! – dass ich so schnell kein Foto machen konnte! So habe ich eben dem großen Meister meine erste stehende Ovation erbracht.

Zur Musik des Konzerts: Es war ein Best-Of seiner Schaffensperiode – Oxygene, Equinoxe, Magnetic Fields, Made in China – soviel habe ich erkannt, aber die Titel der einzelnen Stücke bleibe ich Euch schuldig. JMJ begann mit 1, 2 ruhigen Parts, steigerte sich aber schnell in die bekannten, flotten und nicht gerade leisen Rhythmen mit Wiedererkennungswert. Zwischendurch schob er aber immer wieder mir unbekannte Melodien ein, in denen auch häufig improvisiert wurde. Die Lautstärke war bei einigen Stücken sicherlich ungewohnt heftig, aber nicht störend oder zu hoch für die Musik.

Als Unterstützung hatte er drei Musiker dabei, die alle in seinem Alter (um die 60) sind und die ihn 2× an Keyboards und 1× an der Schießbude unterstützten. Und das nicht schlecht, Herr Specht! Bis auf einen der Keyboarder, der wohl eher der „ruhige Typ“ ist, sah man ihnen die Spielfreude richtig an.

JMJ selbst tobte – für sein Alter Smiley – sehr lebhaft auf der Bühne zwischen all seinen blinkenden Geräten herum und versucht, das Braunschweiger Publikum zum Mitmachen zu animieren – aber wir Norddeutschen sind da wohl eher „zurückhaltend“. Erst zum Konzertende erhob man sich zögernd, aber doch überzeugt, um Zugaben zu fordern, die dann auch kamen.

Zur Instrumentierung noch 2, 3 Anmerkungen: natürlich(!) spielte JMJ auf der Laserharfe! Aber die ist inzwischen auch in die Jahre gekommen, soll heißen, solche Spielereien sieht man heute auch bei vielen „kleineren“ Künstlern – ich erinnere nur an das Konzert von Mythos im Dezember 2009. Aber dann tritt er plötzlich in einem Laserkäfig mit einer Quetschkommode auf – und siehe da: auch diese analogen Töne passen sich seiner Musik an – nein, sie passen gut dazu! Und – oh, Wunder – jetzt (eigentlich schon 2008, wie ich gerade gelesen habe) hat er auch das Theremin entdeckt (siehe mein Bericht über Lydia Kavina von 2007 und der Auftritt von Barbara Buchholz beim Supertalent 2009).

Die Lightshow war natürlich einsame Spitze! Obwohl ich im Vorfeld mehr erwartet hatte, muss ich sagen, dass „weniger mehr ist“. Drei, manchmal fünf, Laser über der Bühne deckten den ganzen Saal ab, sie wurden aber nur sparsam eingesetzt. Weitere optische Effekte waren Live-Webcam-Aufnahmen, die direkt auf die Leinwand hinter der Bühne projiziert wurden. Da konnte man JMJ im wahrsten Sinne des Wortes „bei der Arbeit auf die Finger schauen“. Die Leinwand wurde auch für untermalende Filmaufnahmen – real und Trick – genutzt. Darüber hinaus waren die Bühne, die Musiker und ihre Standorte ständig in einem wechselnden Spiel der Farben zu sehen – sehr schön und abwechslungsreich.

Alles in allem hat JMJ – nach 15-minütiger Verspätung – knappe 2 Stunden 20 Minuten gespielt – ohne Pause und nur mit einer geringen vor den Zugaben. Die nächste Straßenbahn war dann zwar gerade weg (30 Minuten warten), aber man hat dadurch Zeit, sich noch mal die 250 Fotos anzusehen, die man – trotz warnender Einschränkungen des Hallenpersonals („bitte nur kleine Digicams oder Handys“) – gemacht hat. Mal sehen, inwieweit ich mich mit Stephan Schelle messen kann. Smiley

Herzliche Grüße aus der Hochburg der Live-Konzerte Deutschlands!
Mütze

Fotos dazu:
http://magnus.myphotoalbum.com/view_album.php?&set_albumName=album35&&yPosition=567
(Es ist das erste in diesem Register)

Viel Spaß beim Ansehen – es war ein großartiges Konzert!!!
Klickt auf „slideshow“ oder – wenn das nicht klappt – ein Bild an und dann weiterblättern.

Viele Grüße
Bernd


Von: Thomas Wilberg

Am 6.3. spielte Jean Michel Jarre im Rahmen seiner 2010 Tour in Oberhausen. Tour-Auftakt war der 1.3. in Katowice, danach gab es Konzerte in Braunschweig, Hamburg, Berlin und Oberhausen, weiter geht es am 9.3. in Stuttgart, dann Leipzig, Bamberg, München und am 14. in Mannheim. Über Frankreich, Belgien und dann Osteuropa endet die Tour im Oktober in London.

Die Show fand in der Arena Oberhausen statt, wobei die Bühne mitten in die Arena gesetzt wurde. Hinter der Bühne war eine riesige Backlit Projektionsfläche und der Teil der Halle dahinter war dann „Backstage“. Auf der Bühne waren 4 Sets eingerichtet: In der Mitte der Platz für JMJ, links, etwas nach hinten versetzt, der Drummer, ganz links außen der Mann an den Sequenzern, rechts neben Jarre der Platz von Keyboarder Francis Rimbert, der ja auch Solo kein Unbekannter ist.

Auch zu dieser Show sind viele der alten Instrumente im Einsatz gewesen, aber auch ein paar neueren Datums. Mit dabei waren einige Moogs wie MiniMoog und Modular IIIC, ARP 2500, ARP 2600, Synthex, Yamaha CS80, AKS, Korg PS3200, mehrere Orgeln, aber auch einige Clavias, und ein KORG PA Keyboard. Auch solche Instrumente wie das Theremin, Moog Liberation, Roland AX und natürlich die spektakuläre Laser Harp durften nicht fehlen.

Das Konzert fing etwas verspätet an und ging dann, inklusive der 5(!) Zugaben, über 2 Stunden. Die Musik war eine wunderbare Mischung von Interpretationen der „alten“ Stücke von Oxygène, Equinoxe, Chant Magnetiques, Concerts de Chine, Rendez-Vous, Chronologie, Oxygène 7-... und in der Zugabe auch Waiting for Cousteau. Es gab auch einige kurze Improvisationen. Mitten im Konzert stellte sich Jarre mit einem Keyboard alleine vorne an den Bühnenrand und spielte eine getragene Polyphonie zu einer Bildmontage auf der Projektionsfläche, auf der Zahlen herauf- oder heruntergezählt wurden, die Drogenkonsum, Überbevölkerung und andere schreckliche Kennzahlen menschlichen Daseins darstellten.

Es war toll, die alten Stücke zu hören, aber nicht etwa als reproduzierte Konserven, sondern durchaus neu interpretiert, die damalige Klangsprache aufgegriffen und weitergeführt. Das Team hat sehr gut zusammengespielt und es war ein Erlebnis, zu sehen, wie diese Studio-Musik, die mich Jahrzehnte lang begleitet und beeinflusst hat, live und mit der Hand gemacht wird.

Durch den Drummer kam zudem der Drive hinzu, der die Atmosphäre eines Live-Konzertes ausmacht. Jarre hatte sich zwischen seinen Synthies zwei Becken eines Electronic Drum Sets und weiter außen ein PercussionPad aufgebaut, auf denen er Percussion mit der Hand spielte. Stark!

Die Lightshow dazu war außergewöhnlich gut, einfallsreich und auch handwerklich hervorragend gemacht. Da gab es z. B. Spots, die genau einen der 3 im Hintergrund aufgebauten „Soundmonster“ beleuchteten, so dass die eine Art leuchtendes Eigenleben zu entwickeln schienen. (So fing auch das Konzert an.)

Die riesige Backlit-Projektion im Bühnenhintergrund badete den Saal in so reine Farben, wie man sie z. B. zur Blauen Stunde sieht, abwechselnd mit Trickfilmen, z. B. eine 3D-Animation: Ein Flug über die Bedienelemente eines Modularsynthies... oder ein Trickfilm rund um die „Fernglasmännchen“ der Equinoxe-Plattencovers. Dann wieder Einspielungen von den zahlreichen Kameras, die auf der Bühne zwischen den Instrumenten aufgebaut waren, der Handkamera und Jarres Kopfkamera, die er sich ab und zu mal aufsetze. Er hat es verstanden: Wir wollen dem Künstler auf die Finger schauen, sehen, wie er uns diese Klänge zaubert. Dazu wurden reichlich Laser eingesetzt und Spots, die immer wieder abwechslungsreiche Akzente setzten. Auf der Bühne selbst waren noch einige LED-Floods aufgestellt, die dann auch vor dem farbigen Hintergrund eigene Farbakzente auf der Bühne setzten, ohne zu blenden.
Klasse!

Die Soundmischung könnte noch ein bisschen Überarbeitung vertragen: Durch die Betonung der Drums, zusammen mit dem etwas zu voluminösen Sound der Bassdrum (weniger wäre hier mehr), gingen die wunderbaren polyphonen Arrangements, die auch ein wichtiger Bestandteil der Musik von JMJ sind, etwas unter, so wie es das Konzert auch vertragen hätte, auch mal leise Passagen einzubauen und so die Vielfalt zu unterstreichen. So wurde es im Laufe des Konzerts immer lauter und lauter, aber nicht unbedingt besser.

Alles in allem war es ein tolles Konzert. Es ist immer ein Genuss, derart erfahrenen Musikern zuzuschauen, noch dazu, wenn man sieht, dass es offensichtlich auch den Musikern viel Spaß gemacht hat.

Thomas Wilberg


Von: Stephan Schelle

Hallo, liebe EM-Fans,

hab gerade einen Bericht zum gestrigen Jarre-Konzert in Oberhausen online gestellt.

www.musikzirkus-magazin.de

Schönen Sonntag noch
Stephan Schelle


schallwende Schallwelle-Preisverleihung

Datum: 27.02.2010

Einen wunderschönen Sonntagmorgen, ihr lieben Mit-schallwenderInnen!
Eigentlich benötige ich noch etwas Zeit zum Regenerieren, drum düse ich auch morgen ab nach Berlin. Aber so eine superschöne Kritik, die gerade hereinflatterte, möchte ich euch nicht vorenthalten.
Doch vor allem möchte ich mich auch auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei allen Laudatoren, Musikern, Nominierten und Preisträgern bedanken, die uns diesen unvergesslichen Tag bereitet haben. Ebenso bei den fleißigen Helfern (im Hintergrund), ohne die die Durchführung dieser Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre! Letztere waren:

Gerald Arend, Andreas Brück, Thomas Conze, Markus Grams, Bertold Heinze, Achim Köster, Moni & Uwe Lennartz, Familie Pentz, Bernd moonbooter Scholl, Thomas Schweres, Werner Vollmer, Winfried Wiesrecker und natürlich meinem lieben Klaus.

Ein weiterer herzlicher Dank geht an meine Jury-Kollegen für ihre intensive Mitarbeit. Schlussendlich sind wir ja doch einvernehmlich zu einer guten Entscheidung gekommen, wie ich finde. Meine Mit-Juroren waren: Christoph „Codo“ Cech, Hans-Hermann Heß, Stephan Schelle, Stefan Schulz, Klaus-Ulrich Sommerfeld, Steffen Thieme, Koos van Wijngaarden und Bernhard Wöstheinrich.

Ein super Dank auch noch mal an unsere Labelpartner und Sponsoren: CUE-Records, Manikin Records, MellowJet Records, Spheric Music und Syngate ...

... sowie Sarah und Michael Fischer fürs sponsern der exzellenten Schallwelle-Preise (mit allem, was dazugehört) und der Firma Interdisc und ihrem Chef Stefan von Ameln für bereits die 2. kostenlose CD-Produktion, die der jeweilige Neuling des Jahres von ihnen bekommen hat.

Letztendlich ein ganz herzliches Dankeschön ans Team vom Ledigenheim Lohberg und Herrn Thomas Pieperhoff und Frau Gesa Scholten vom Kulturbüro der Stadt Dinslaken und dem Projekt Ruhr 2010 – Local Hero No. 1

Ganz besonders danke ich jedoch Janine Erbe die – bereits zum 2. Mal – ein super leckeres Büffet gezaubert hat. Es ist echt unglaublich, was sie alles so kreiert und für uns auf sich genommen hat!

Doch mein Mega-Dank gebührt – einmal mehr – meinem kongenialen Schallwelle-Partner Stefan Erbe.
Danke für die unzähligen guten (und manchmal auch aufbauenden) Gespräche und Mails, den supertollen Input, viele gute Ideen und die immer währende Unterstützung in jeglicher Hinsicht! Du warst mal wieder einsame Klasse! Es hat wieder Spaß gemacht mit dir – Danke, Danke, Danke!!!

Ich verbeuge mich!

Ganz herzliche Grüße und zunächst einmal schöne Träumeleins in der Vollmond-Nacht
eure
Sylvia


schallwende Bericht von der Schallwelle-Preisverleihung

Datum: 27.02.2010
Von: Andreas Pawlowski

Schallwelle-Preisverleihung, Ledigenheim, Dinslaken, Samstag, 20. Februar 2010

Eigentlich kann ich mit meinem kurzen Bericht gleich an den Text vom letzten Jahr anschließen. Viele Dinge, die ich über die Schallwelle-Preisverleihung im vorigen Jahr geschrieben habe, treffen nach wie vor zu.
Die Preisverleihung fand wieder im Ledigenheim in Dinslaken statt, was sehr positiv war, und auch die beiden Moderatoren Sylvia Sommerfeld und Stefan Erbe führten locker und mit gewohnter Souveränität durch das Programm.

Im Ledigenheim war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, und das zu sehr zivilen Preisen (die Erbsensuppe fand ich sehr gut). Nach wie vor halte ich das Ledigenheim für den angemessenen Rahmen für diese großartige Veranstaltung. Der Saal ist bestens ausgestattet für eine Preisverleihung mit Konzerten (zumindest soweit ich das beurteilen kann), und das Haus bietet genügend Platz.
Manches von der Schallwelle-Preisverleihung war im Vorfeld bekannt: die Laudatoren, die Konzerte von Dithmar, Ede (Garten Ohm) und Harald Großkopf, und dass Winfrid Trenkler den Sonderpreis an Ashra übergeben würde.

Die Preise, die wie im letzten Jahr von Michael Fischer gestaltet wurden, standen von Anfang an auf der Bühne, mit einer roten Lichtleiste wirkungsvoll von unten illuminiert. Hier konnte man sich auch davon überzeugen, dass Ashra den Sonderpreis bekommen würden, denn die „Trophäe“ war schon mit dem Schriftzug „Ashra“ versehen.
Alle anderen Preisträger kannte man als Besucher natürlich noch nicht.
Am Eingang war gleich ein Stand, auf dem die von den Musikern und Labeln gespendeten CDs ausgebreitet waren. Es waren Einzelstücke oder auch ganze Stapel gleicher CDs, die zu Sonderpreisen erstanden werden konnten. Wer da nicht zugriff, hatte vermutlich schon alles zu Hause im Regal stehen. Smiley

Die Schallwelle-Preisverleihung ist eine prima Gelegenheit, mit allen möglichen Leuten ins Gespräch zu kommen. Sylvia sagte an einer Stelle, dass alleine ungefähr 70 Musiker anwesend seien. Da gab es genug „Auswahl“ und wohl keine Chance, mit jedem zu sprechen.
Außerdem waren auch etliche andere da, die auf die eine oder andere Weise in der EM-Szene aktiv sind, und mit denen man sich unterhalten konnte bzw. wollte.
Abgesehen davon finde ich es bewunderungswürdig, dass eine solch große Zahl von Musikern und anderen wichtigen Leuten dem Ruf der Schallwelle folgten.
Ich habe den Eindruck, dass zurzeit niemand, der selber kein Musiker oder Labelchef oder ähnliches ist, so viele Kontakte hat und Fäden zusammenführen kann wie Sylvia bzw. Schallwende.

Diese Fähigkeit, Persönlichkeiten für eine Sache zu gewinnen, bescherte uns auch eine Reihe interessanter Laudatoren. Bei denen fiel auf, dass bei aller Unterschiedlichkeit der Lebensläufe und derzeitiger Aktivitäten doch einige Gemeinsamkeiten auftauchten. Die Laudatoren hatten als u. a. als Vorgabe, von sich selber zu erzählen. Da kam mehrfach eine ähnliche Geschichte von „Frickeleien“ mit Kondensatoren, Widerständen und so weiter und so fort. Diesmal waren auch alle geladenen Laudatoren anwesend: Detlef Keller, Christoph Cech, Robert Schröder, Rolf Maier-Bode, natürlich Sylvia Sommerfeld selbst (für den Newcomer des Jahres 2009) und für den Sonderpreis an Ashra Winfrid Trenkler, der sich wieder aus Schweden auf den Weg gemacht hatte.

Hier schließe ich gleich die Frage an, ob wir die Laudationes auch wieder in gedruckter Form genießen dürfen? Es wäre auf alle Fälle lohnenswert.

Ganz wichtige Programmpunkte des Tages waren natürlich die kurzen Konzerte.
Den Anfang machte Dithmar aus Dänemark, der einen Mitstreiter auf der Bühne dabei hatte.
Ich hatte bislang kaum Musik von ihm gehört, nur ein Stück, das auf einer Schwingungen-CD erschienen war, und das hatte keinen wirklich bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Sein Konzert begann richtig schön „spacig“ und voller Atmosphäre. Bald wurde es sehr rhythmisch und in der Folge dachte ich mir, dass die Musik wohl gut in eine Disco passen würde. Der ganze rhythmische Bereich war aber keineswegs langweilig; ich fand es sehr intelligent gemacht. Nur mir persönlich wurde es auf Dauer ein bisschen viel.

Edgar Hellwig (Ede) trat mit zwei Freunden als nächster auf.
Gemeinsam nannten sie sich Garten Ohm und hatten sich erst fünf Tage vor der Veranstaltung zusammengetan. Das nötigt Respekt ab, nach so kurzer Zeit ein Konzert auf die Beine zu stellen. Edgar spielte (eine Art) Flöte, E-Gitarre und Synthesizer und setzte auch seine Stimme ein. Dazu kamen Rolf Schmitt an den Drums und Dirk Cervenka (diverse Synthesizer). Ich vermute, dass die Musik sehr schön und abwechslungsreich war. Das ist eigentlich auch das Einzige, was ich zu dem Konzert schreiben kann, denn die Drei hatten dermaßen große technische Probleme, dass dadurch das Konzert zunichte gemacht wurde. Sehr schade! Nur der Schlagzeuger Rolf Schmitt hatte keine Schwierigkeiten und war immer gut zu hören.

Das dritte Konzert wurde von Harald Großkopf bestritten.
Vom Equipment her war es beinahe spartanisch: Harald saß hinter einem geradezu winzigen Schlagzeug, wenn man es mit den Drums des vorigen Konzerts von Garten Ohm vergleicht. Daneben war nur ein Bildschirm zu sehen (war das so eine Art Touchscreen?), mit dem er die Synthesizerklänge steuerte, zu denen er dann live trommelte. Und da merkte man (ohne Rolf Schmitts Leistung schmälern zu wollen) den Profi. Was Harald aus seinem Schlagzeug holte, das war einfach grandios. Er verstärkte wieder meinen Eindruck, dass es in der EM-Szene keinen besseren Schlagzeuger als ihn gibt. Nichts für ungut, Rolf, aber wer wollte auch ernsthaft bei Elektronischer Musik mit Harald Großkopf konkurrieren?

Laut bekanntem Programm waren damit alle Konzerte gelaufen. Aber wir mögen ja Überraschungen, vor allem, wenn es sich um solche handelt, wie wir sie nach der Überreichung des Sonderpreises erlebten.
Harald Großkopf setzte sich erneut hinter sein Schlagzeug. Allerdings hatte er diesmal die Bühne nicht für sich allein, sondern wir bekamen ein echtes Ashra-Konzert geboten!
Allein dafür hätte sich ja schon der Besuch in Dinslaken gelohnt, um mal tief zu stapeln. Insgesamt vier Stücke spielten Manuel Göttsching, Harald Großkopf und Steve Baltes, dabei auch eine Weltpremiere (in Japan hatten sie keine Zeit, das Stück uraufzuführen). Standing Ovations nach dem Konzert – Winfrid Trenkler sprach von einer Sternstunde, die wir gerade erlebten. Der Mann hat ja so Recht! Ich war zeitweise wie weggetreten bei der Musik – Manuels Gitarrenspiel zog mich in andere Sphären, Haralds Trommeln gingen direkt in den Bauch, und Steves Elektronik verband alles und legte „den Klang-Teppich“, auf dem sich alle austoben konnten. Wie berauscht war ich durch dieses Konzert. Erst später realisierte ich, was ich da erlebt hatte: einen Auftritt von Ashra! Dass mich solches erwartete, hätte ich nie gedacht. Auch wenn vorher bekannt war, dass alle drei Ashra-Mitglieder in Dinslaken dabei sein würden, hätte man in dem doch relativ kleinen Rahmen – auch zeitlich gesehen – ein Konzert erwarten können??? Die Überraschung ist gelungen!

Mein Resümee kann nur lauten: Eine wunderbare Veranstaltung mit echter Live-Atmosphäre. Hervorragend organisiert und „über die Bühne gebracht“ und jede Menge Prominenz anwesend. – Was will man mehr? Vielleicht die nächste Schallwelle-Preisverleihung Anfang 2011.

Eines wäre meiner Meinung nach sehr schön: Die Jury wird sicher Begründungen für die Nominierungen und die Wahl des Siegers der jeweiligen Kategorie haben, denn die Wahlen sind ja durchdacht und die Jurymitglieder machen sich ihre Entscheidungen nicht leicht. Könnten diese Begründungen veröffentlicht werden? Mich würde das brennend interessieren. Es geht mir nicht darum, jemanden angreifbar zu machen, es ist reines Interesse.
Einzelheiten zu den Preisträgern, den Laudatoren und der ganzen Veranstaltung sind übrigens nachzulesen auf:
www.schallwelle-preis.de.

Andreas Pawlowski


schallwende Bilder von der Schallwelle-Preisverleihung

Datum: 25.02.2010

Guten Morgen!

Klaus hat gerade unsere Fotos von der Schallwelle-Preisverleihung online gestellt!

Viel Spaß beim Schauen und einen angenehmen Tag!

Liebe Grüße
eure
Sylvia


schallwende Schallwelle-Preisverleihung

Datum: 16.02.2010

Guten Abend, ihr Lieben!
Schaut mal, was Stefan gerade aufgetan hat ...

http://www.derwesten.de/staedte/dinslaken/Wer-holt-sich-die-Schallwelle-id2487925.html

http://www.radiokw.de/Freizeitnavi.87.0.html – etwa so in der Mitte ...
Nur, das mit dem freien Eintritt ist so natürlich nicht wahr und so haben wir es auch nicht der Presse „gesteckt“ ...

Apropos Eintritt:
Jetzt wird's aber wirklich allerhöchste Eisenbahn, für denjenigen unter euch, der am Samstag noch mit von der Partie sein möchte. Ihr wisst ja, ihr schallwender bekommt bei der Veranstaltung wieder einen „Treue-Rabatt“ von 2 € und dazu noch die Möglichkeit, euch günstig zu verköstigen.

Das Ashra-Trio komplett im Ledigenheim, Harald Grosskopf als „Main-Concert-Act“, Winfrid Trenkler überreicht den Sonderpreis an Ashra, weitere namhafte Laudatoren u. a. Robert Schroeder, Rolf Maier Bode (aka. RMB) und Detlef Keller – weit über 60 internationale E-Musiker „an Bord“, viele EM-Label-Bosse, etc., etc.

Na, wenn das nicht genug Gründe sind, um am Samstag, 19 Uhr mit dabei zu sein ...

Auch der Wettergott scheint endlich ein Einsehen zu haben, bis zum Wochenende soll Tauwetter eingesetzt haben. – Wie sagte ich schon auf so manchem Grillfest: Der Wettergott ist wohl doch ein heimlicher Mit-schallwender ...

Also sagen wir's olympisch: Dabei sein ist alles!!!
Goldmedaille für die Schallwelle-Preisverleihung!

In diesem Sinne wünsche ich euch nette, goldige Träumeleins!

Ich freue mich auf Samstag!

Herzlich, eure
Sylvia

www.schallwelle-preis.de


Bericht vom Neujahrskonzert in Moers-Repelen

Datum: 16.02.2010
Von: Andreas Pawlowski

BK&S & Freunde, Moers-Repelen, 07.02.2010

Am Sonntag, den 7. Februar 2010, fand in Moers-Repelen das schon länger etablierte jährliche Konzert von Bas Broekhuis, Detlef Keller und Mario Schönwälder (kurz: BK&S) und ihren Freunden Raughi Ebert und Thomas Kagermann in der Dorfkirche statt. Mit von der Partie war auch diesmal Eva Kagermann, die mehrere Stücke tänzerisch unterstützte. Ebenso wirkte der Höseler Madrigalchor nach dem ersten Auftritt beim 2008er Konzert in diesem Jahr wieder mit.

Wir waren diesmal so rechtzeitig vor Ort, dass wir auch sehr weit vorne sitzen konnten. Die Sichtverhältnisse sind in der Kirche leider nicht für alle Besucher optimal. Ein bisschen gegengesteuert wird mittels Projektion von mehreren Kameras auf eine Leinwand, aber damit kann natürlich nicht alles aufgefangen werden.

Dass das Neujahrskonzert jetzt im Februar stattfand hatte zur Folge, dass es zu Beginn noch nicht ganz dunkel war. Bei der Lichtshow fiel es etwas auf. Das Bühnenlicht ist bei umgebender Dunkelheit doch intensiver.

Bei der Bestellung der Eintrittskarten hatte ich mir auch gleich die neue CD „Repelen 3“ gesichert. Ich konnte sie an der Kasse mit den Eintrittskarten abholen. Sehr bald wurde während des Konzerts klar, dass wir die Musik des neuen Albums dargeboten bekamen, und das alles auch in der Reihenfolge der CD.

Bereits einige Zeit vor dem Konzert hatten wir in einer kurzen E-Mail von Detlef Keller erfahren, dass das Instrumentarium für den Auftritt ganz neu zusammengestellt würde, und dass auch (außer einer bekannten Zugabe) sämtliche Musik neu sein würde.

Tatsächlich sah der Aufbau der Bühne anders als in den Vorjahren aus. Auffällig waren die drei Türme, in denen die Schrittmacher zu erkennen waren und die jeweils von einem drehbaren Scheinwerfer gekrönt wurden. In der Mitte der Bühne lag die Laserharfe, und ich bemerkte (zunächst) ein Gerät oder Instrument, welches ich nie gesehen hatte. Es lehnte aufrecht mit der Schmalseite zum Publikum an einem der Synthesizertürme. Über die Leinwand konnte ich sehen, dass es beinahe wie ein extrem schlanker Kontrabass aussah. Meine Vermutung, dass das Ding Saiten besaß, bestätigte sich aber nicht. Etwas später sah ich auch ein zweites quer auf dem Boden liegen.

Die Konzerte in Repelen werden immer professioneller. Die Lichtshow ist viel ausgefeilter geworden (die drei Scheinwerfer und die Laser waren ein echter Hingucker), und die Musiker waren auch noch agiler als in den Jahren zuvor. Es gab recht viel Bewegung auf der Bühne. Für das Stück „Madrigal“ kam der Höseler Madrigalchor nach vorne. Und jetzt war für meine Ohren auch die Balance zwischen Chor und Instrumenten (anders als beim vorletzten Konzert) perfekt. „Madrigal“ lässt einem wohlige Schauer über den Rücken laufen.

Richtig witzig wurde es, als die C-Sticks (eine Entwicklung und Selbstbau von Bas Broekhuis) zum Einsatz kamen. Mit meinem Eindruck von sehr schlankem Kontrabass kam ich dem Aussehen recht nah; ich meine, Detlef Keller nannte das Instrument „Cello nach einer Abmagerungskur“ oder irgendwas Ähnliches. Mit den drei C-Sticks stellten sich Detlef, Bas und Mario wie die Orgelpfeifen in eine Reihe, und nachdem sie als Überraschungseffekt die Geräte umdrehten, konnte man sie mit den blauen Lichtleisten auch von vorne bewundern. Die Instrumente produzierten unterschiedliche Klänge, wovon Detlefs C-Stick wie eine elektronische Panflöte klang. Zur allgemeinen Freude legten die drei Jungs ein Tänzchen hin. Passenderweise heißt das dabei zu hörende Stück auch „Old Kids On The Stick“.

Das ganze Konzert war sehr ausgewogen und voller wunderbarer Musik. Live klingen die Stücke vom neuen Album durchaus anders als von der CD, wie ich beim späteren Hören der CD feststellen konnte. Die erste Zugabe gehörte dem Höseler Madrigalchor, der ein Lied brachte, was man von einem Chor mit diesem Namen auch erwartet. Anschließend spielten BK&S und Freunde „Source Of Life“. Dieses Stück entwickelt sich langsam zum Klassiker oder auch zum Hit. (Wäre das nicht auch mal etwas für eine Single, die im Radio laufen könnte?) Ein Stück mit großem Wiedererkennungswert, welches man auch immer gerne neu hört. Auch die jetzt gespielte Version unterschied sich von denen, die ich bisher gehört hatte.

Die fünf Musiker spielten in gewohnt hoher Qualität. Man merkt, dass sie alle gut aufeinander eingespielt sind. Ich hatte den Eindruck, dass alle Instrumente und damit alle Musiker gleichmäßiger zu hören waren, soll heißen, es war noch deutlicher eine Einheit. Niemand wurde auffallend in den Vordergrund gerückt. Insgesamt empfand ich die Musik dieses Konzerts rhythmischer, kraftvoller; es waren weniger Passagen zu hören, die ich als sehr ruhig bezeichnen würde. Die Veranstaltung war ohne damit die früheren Konzerte abzuwerten in gutem Sinne unterhaltsamer. Es gibt eben eine merkliche Entwicklung bzw. Veränderung.

Für die Zukunft wäre es vielleicht noch gut, die Bestuhlung etwas versetzt aufzustellen. Dadurch wäre die Sicht um einiges verbessert.

Auf jeden Fall werden wir im nächsten Jahr wieder dabei sein!

Andreas Pawlowski


schallwende Schallwelle-Preisverleihung

Datum: 12.02.2010

Guten Abend, ihr lieben Mit-schallwenderInnen!
Bevor ihr mir alle noch vollkommen närrisch werdet ... habe ich noch etwas Erfreuliches für euch.
Nach etwa 14 Tagen „extreme schalldrucking“ bei Sommis ist der neue schalldruck jetzt im Copy-Shop, so dass er ab 20.02. verteilt werden kann.
Diejenigen unter euch, die die Online-Ausgabe bestellt haben, bekommen dann zeitnah ihr Passwort zum Downloaden.

Inzwischen läuft bei Stefan Erbe und mir auch der Turbo für die Schallwelle-Preisverleihung nächste Woche. Eine Handvoll Tickets gibt es noch, also falls du dich jetzt doch entschlossen hast zu kommen, oder aber noch irgendjemanden weißt, der am 20.2. im Ledigenheim der Zeche-Lohberg in Dinslaken noch mit von der Partei sein möchte, bitte ganz schnell melden ... schallwende@web.de oder am besten sofort die 12 € (für schallwender), und 14 für alle anderen auf unser schallwende-Konto überweisen.

schallwende e. V.
Postbank Essen
BLZ: 36010043
Kto.: 552258438
Betreff: Schallwelle 2010

Apropos Schallwelle:
http://musik-magazin.blog.de/2010/02/01/ruhr-2010-aktuell-schallwelle-7917430/

Jetzt dürft ihr feiern, aber bitte, passt auf euch auf!

In diesem Sinne ein Dreifach donnerndes EM helau, Wattsche man tau! Tätä, tätä, tätäääää ...

Herzliche Grüße bis zum 20. bei der Schallwelle-Preisverleihung, ich freu mich auf euch!

Sylvia


Von: Bernhard Wöstheinrich

Zur Einstimmung auf das Kommen von Erik Wøllo auf der Schallwelle-Verleihung und natürlich auch einfach an alle Fans der kühlen Sounds aus dem hohen Norden: Hörproben von dem aktuellen Erik Wøllo-Album kann man hier anhören:
http://tiny.cc/dLdlr


Radiosendung Ad Libitum

Datum: 12.02.2010
Von: Detlef Keller

Ich mache ab April wieder eine Radiosendung! „Ad Libitum“ lebt wieder auf!!

Und zwar an jedem ersten Samstag im Monat um 21:04 Uhr bei Radio KW – incl. Webstream ...

Näheres folgt: www.detlef-keller.de


schallwende Schallwelle-Preisverleihung

Datum: 29.01.2010

Guten Abend, ihr lieben Mit-schallwenderInnen!
Hier noch ein kleiner Nachtrag zu den letzten Neuigkeiten von vorgestern ...

Nach meinem Aufruf zur Ticketbestellung für die Schallwelle-Preisverleihung häufen sich nun die Anmeldungen. Es wird knapper und knapper ... Denn bald ist der Saal voll und dann geht leider nichts mehr! Beeilung ist also angesagt!

Die Schallwelle-Preisverleihung ist ein Muss für jeden EM-Freund!
Winfrid Trenkler, Ashra (komplett), Robert Schroeder, Detlef Keller, Rolf Meier Bode und ganz viele andere Musiker gemeinsam auf einer Veranstaltung – das gibt's so schnell nicht wieder!
Dazu noch super Konzerte von Ede (Edgar Hellwig, Dithmar (DK) und Harald Grosskopf), EM-Fan-Herz, was willste mehr???

Ich wünsche euch ein geruhsames Wochenende und hoffe, dass ihr alle den irgendwie nicht enden wollenden Schneefall gut übersteht.

Herzliche Grüße
eure
Sylvia


Neuer Musikerkreis in NRW

Datum: 29.01.2010
Von: Thomas Wilberg

Es gibt gute Nachrichten für EM Fans am Niederrhein:
Die „Krefelder Stunden für Elektronische Musik“ sind ein offener Zirkel für alle Fans der Berliner Schule. Wir treffen uns etwa 1 Mal pro Monat jeweils Sonntags in einem Saal der VHS Krefeld und machen zusammen Musik: Elektronische Musik Berliner Schule, also vorwiegend analoge Synthies, Step-Sequencer, Orgeln, String-Ensembles, etc.

Jeder der Lust hat, ist eingeladen, vorbeizuschauen, sei es als teilnehmender Musiker oder als Zuschauer. (Bitte bei Thomas anmelden).

Die erste Session in diesem Jahr findet am Sonntag, den 28.02.2010 von 09:00 bis 18:00 in der VHS Krefeld statt.
Nähere Details dazu gibt es im persönlichen Kontakt oder auf unserer WebSeite. Sprecht mich einfach an.
E-Mail: tom@symbolic-link.org
Web: www.krefelder-stunden-fuer-elektronische-musik.de


Konzerte mit Broekhuis, Keller und Schönwälder

Datum: 29.01.2010

Vor der Schallwelle-Preisverleihung können wir uns schon bald auf das – inzwischen – legendäre Neujahrskonzert von Broekhuis, Keller, Schönwälder & friends freuen!
Und zwar am: Samstag, 07.02.2010 in Moers-Repelen, Alte Dorfkirche.

Das alljährliche Neujahrskonzert mit Raughi Ebert (Gitarren), Thomas Kagermann (Violine), Eva Kagermann (Tanz) und dem Höseler Madrigal Chor findet am Sonntag, den 7. Februar 2010 in der Dorfkirche Repelen, Zur Linde, 47445 Moers, statt.
Das Konzert beginnt um 17 Uhr; Einlass ab 16:30 Uhr.
Kartenvorbestellungen sind zum Preis von 17 € unter: kellermusic@t-online.de möglich. Die Karten werden reserviert und müssen an der Abendkasse abgeholt werden (Es erfolgt kein Versand der Tickets!).
An der Abendkasse kosten die Tickets 19 Euro. Für Studenten und Schüler gibt es einen ermäßigten Eintritt von 10 Euro.
Broekhuis, Keller & Schönwälder werden bereits am gleichen Tag um 10 Uhr den Gottesdienst musikalisch begleiten.

... und wer dann immer noch nicht genug von B,K&S hat, der darf sich schon mal Samstag, den 27. März notieren. Dann spielen die Drei live in der Petrus-Kirche in Berlin.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr.
Kartenvorbestellungen sind zum Preis von 17 € unter info@manikin.de möglich. Die Karten werden reserviert und müssen an der Abendkasse abgeholt werden (Es erfolgt kein Versand der Tickets!). An der Abendkasse kosten die Tickets dann 19 Euro.

Na, wenn das kein Grund ist, unserer Bundeshauptstadt mal wieder einen Besuch abzustatten ...


Wer kennt Drop In?

Datum: 29.01.2010

Nun leite ich die Frage eines EM-Interessierten weiter. Vielleicht fällt sie ja ins Spezialgebiet unserer Mit-schallwender aus Ost-Westfalen???

Wer kennt die Elektronik-Musiker „Drop in“ aus Detmold?
Sie brachten Anfang der 90er das Album „Induced reaction“ heraus, was auch in der Sendung „Schwingungen“ mehrfach gespielt wurde.
Der EM-Fan konnte leider bisher keine Spur im Internet zu diesen Musikern aufnehmen.

Wer über diese Musiker etwas weiß, bzw. sie sogar kennt, bitte umgehend bei mir melden – Danke!
schallwende@web.de


schallwende Schallwelle-Preisverleihung

Datum: 27.01.2010

Guten Tag, ihr lieben Mit-schallwenderInnen!

Der Countdown für die letzten Tickets zur Schallwelle-Preisverleihung läuft!!! Es gibt nur noch wenige Plätze, wer also noch unbedingt dabei sein möchte – und das wollen sicherlich noch viele – der möge sich jetzt bitte beeilen! Kurzes Mail an schallwende@web.de und/oder dann umgehend die 12 € für schallwende-Mitglieder (andere bezahlen 14) überweisen und, wenn das Geld dann auf unserem Konto eingetrudelt ist, gibt's sofort ein Bestätigungsmail von mir. Erst dann ist der Platz definitiv gesichert!

Hier noch einmal unsere Kontodaten:

schallwende e. V.
Postbank Essen
BLZ: 36010043
Kto.: 552258438
Betreff: Schallwelle 2010

Inzwischen sind die Nominierten auch auf der Website (www.schallwelle-preis.de) nachzulesen und die Hörerwahl auch ausgezählt. Wer da allerdings unter den Gewinnern ist, das verraten wir erst am 20. Februar! Schließlich wollen Stefan und ich ja nicht mit allen Katzen aus dem Sack ...– irgendeine Überraschung sollt ihr ja auch noch haben, ne wahr? Danke an alle, die sich am Online-Voting beteiligt haben!

Denkt ihr bitte an eure Beiträge für den schalldruck? Sie müssen spätestens am 5. Februar hier vorliegen – danke!

Ich wünsche euch noch einen angenehmen Tag – trotz der arktischen Temperaturen. Passt bitte auf und rutscht nicht aus!

Herzliche Grüße aus dem tief verschneiten Eiskeller Wattenscheid, bis bald!
Eure Sylvia


Konzert mit Boots und F. D. Project

Datum: 27.01.2010
Von: Ron Boots

Thanks to all who attended the Boots & friends concert on January 16th in Oirschot. We had a great time, and according to the reactions, so did the audience. Smiley
Here are some YouTube movies:

A big thanks to all who where there Saturday evening in The Enck. Especially all those who came from Belgium, Sweden, UK and Germany!! We all had a great time as musicians and it looked like you did too. I hope you all got home safe and we hope to see you next time. Again thanks because of all you visitors it was a great success.

(Ron Boots and all the guys on stage on the 16th)
www.groove.nl


Elektroland nun in Englisch

Datum: 27.01.2010
Von: Bjørn Jeppesen

Elektroland will now also be broadcasted through the German internet radio station www.welle303.de.

Bjørn Jeppesen will still be the host but will now do the whole show in English.

Same concept as always: Brand new releases, several older releases and even sometimes spotlighting a specific artist, band or even a label, also including interviews.

First edition of the international Elektroland will be on air the 30th January from 14-15 o'clock (CET), (1 PM - 2 PM GMT).

If you miss the show you'll always have a second chance since Elektroland gets re-broadcasted the following Saturday.

Please feel free to invite all your friends to the show.

We hope you'll enjoy the show – Now in English. Smiley



Alle Angaben ohne Gewähr.
Zusammengestellt und (soweit nicht anders angegeben) erstellt von Sylvia Sommerfeld,
als Webseite aufbereitet von Thomas Conze.