Astrid Lindgren wäre gegen Gänsereiten !!!

Kennen Sie Astrid Lindgren?
Astrid Lindgren war eine berühmte Kinderbuch- Autorin mit Vorbildfunktion. Sie hat sich für die Belange der Kinder und der Tiere eingesetzt. Sie plädierte für freie Entfaltungsmöglichkeiten der Kinder, ohne Zwänge durch die Erwachsenen.

Astrid Lindgren schrieb Bücher wie Pippi Langstrumpf , Michel aus Lönneberga und die Kinder von Büllabüh. Diese Kinder waren frech, keck und nicht immer brav. Streiche waren an der Tagesordnung, aber Gewalt, Hinterlist oder absichtliche Verletzung eines Menschen oder Tieres gab es bei ihnen nicht.

Freches Selbstbewusstsein - ja
Brutalität - nein

Hilfsbereitschaft und ein respektvoller Umgang miteinander sind wesentliche Bestandteile und Lernziele ihrer Geschichten gewesen. Wer Hilfe brauchte, bekam sie auch.

Und warum wäre Astrid Lindgren gegen Gänsereiten?

Sie ist 94 Jahre alt geworden, aber zu einem Gänsereiten wäre sie niemals gegangen.
Eine solche Form von Gewalt- Darstellung, ja Gewalt- Verherrlichung wäre ihr zutiefst zuwider gewesen. Einer ihrer Lehrsätze war, sich nicht auf Kosten anderer zu profilieren.

Denn, was hätte Astrid Lindgren beim Gänsereiten gesehen?
Kinder werden von ihren Eltern dazu gebracht, Gewalt gegen Tiere auszuüben. Gegenüber Tieren, die vorher speziell für das Gänsereiten getötet worden sind. Kinder ab einem Alter von sieben Jahren dürfen bzw. müssen den aufgehängten, leblosen Tierleichen die Köpfe abreißen. Die Gänse oder Enten, die ebenfalls in jugendlichem Alter getötet werden, damit der Hals nicht zu kräftig und widerstandsfähig für die Jung- Gänsereiter ist, werden an den Beinen aufgehängt.
An sich ist dies schon schlimm genug. Die Achtung vor dem Leben ist hier schon verletzt, die Rechte der Gänse und Enten auf ein unversehrtes Leben werden missachtet.

Doch dies ist noch nicht genug.
Was lernen die Kinder, indem sie, auf Pferden oder Ponys sitzend, an den Gänsehälsen reißen?

Astrid Lindgren würde von Erziehung zur Gewalt sprechen.
Rücksichtslos werden Lebewesen getötet und zerfleddert. Und die Zuschauer sind ebenfalls Kinder. Gaudi und Spaß - funkelnde Kinderaugen - wenn Gewalt und Rücksichtslosigkeit vorgeführt werden.

Was fühlt ein Kind, wenn am Leichenhals ziehend, die Sehnen und Muskelfasern der Gans zerreißen.

Astrid Lindgren wäre hierüber entsetzt, doch bei uns werden solche Sitten von Politikern aller Couloir als gut und interessant beurteilt. Sie unterstützen das Töten der Tiere noch zusätzlich durch ihre Anwesenheit beim Gänsereiten.

Aber es ist nicht nur Gewalt gegen die Tiere, nein, es ist auch Gewalt an den Kindern. Während die Kinder durch Gesetze gegen Brutalität und Gewaltverherrlichung im Fernsehen und in Filmen geschützt werden, greifen diese Gesetze im wahren LEBEN nicht.

Schade, daß Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga und die Kinder von Bullahbüh nicht Wirklichkeit sind. Sie hätten sich etwas einfallen lassen.
Sie hätten den Tieren und den Kindern geholfen.

Vielleicht hätten sie die Gänsereiter- Kinder aufgeklärt und ihnen ihre scheußliches Treiben verdeutlicht.
Vielleicht hätten sie die Gänse befreit und vor ihrem tragischen und gewaltsamen Ende gerettet.

Sogar Nils Holgersson von Lagerlöf wäre zur Hilfe gekommen und hätte die Gänse an einen sicheren Ort geführt, wo sie in Frieden ihr Leben leben können.

Tiere sind meine Freunde, meine Freunde quäle ich nicht!!!!

Es geht auch anders: Gänsefreunde

Bündnis für Tierrechte

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