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Überwiegend im Ruhrgebiet wird das sogenannte
Gänsereiten als
karnevalistische Gaudi betrieben.
Tote Gänse werden kopfüber aufgehängt, und geistlose
Menschen reiten auf Pferden
darunter her und versuchen den Gänsen den Kopf abzureißen.
Auch in Holland, Belgien und Spanien, das als Ursprungsland
gehandelt wird, praktizieren einige Menschen dieses Ritual - teilweise
sogar noch mit lebenden Tieren.
Bochum
"Gänsereiter in Bochum Höntrop"
Toten
Gänsen wird am Rosenmontag der Kopf abgerissen.
Anschließend wird dies als karnevalistischer Höhepunkt
gefeiert.
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"Kinder- Gänsereiter in Bochum Höntrop"
Bis ins Jahr 2005 wurden in Höntrop schon
Kinder dazu genötigt toten Gänsen den
Kopf abzureissen.
Perversion pur - mitten im Ruhrgebiet
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"Gänsereiter Bochum Sevinghausen"
Auch in Sevinghausen werden am Rosenmontag
Gänse- Köpfe abgerissen.
Anschließend wird mit den Höntroper Kopfabreißern
gemeinsam beim Umzug gefeiert.
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Essen
"Gänsereiter in Essen Byfang"
Bis ins Jahr 2003 wurden in
Essen
Byfang aus Jux und Dollerei
Tiere getötet
Auch Jugendliche tobten sich an den armen Schaugänsen
aus. Die Mädchen
zerrten noch verbissener an den Gänsehälsen als die Jungen.
Beispiele für Brauchtum ohne tote Tiere |
"Gänsereiter in Essen Freisenbruch"
In
Sichtweite zu den Bochumer Kopfabreissern wurde bis ins Jahr 2003 auch in Freisenbruch
dem Bersten von Gänsehälsen
gefrönt
Gänsereiten
nach dem sonntäglichen Kirchgang.
Beispiele für Brauchtum ohne tote Tiere |
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"Gänsereiten in Essen Kupferdreh"
Bis ins Jahr 2003 wurden in
Essen Kupferdreh aus Jux und Dollerei
Tiere getötet, um sie anschließend zu zerreissen.
Leichenfledderei paßte als Beschreibung.
Beispiele für Brauchtum ohne tote Tiere |
"Gänsereiter Hattingen Niederwenigern bzw. Essen Dumberg"
Bis ins Jahr 2003 wurden auch
auf den Höhen des Ruhrtales Tierleichen
zerrissen. Brauchtum sollte es sein, dieses rücksichtlose
und Gewalt verherrlichende Treiben.
Karnevalsspaß
am Rosenmontag.
Beispiele für Brauchtum ohne tote Tiere |
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