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Astrid Lindgren verabscheute das Gänsereiten
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Hundekiller

Dieses aktuelle Beispiel zeigt, daß die Gewalt gegen Tiere auch zur Gewalt- Erziehung gegenüber Menschen benutzt wird.

Gänsereiter - Methoden

Plakat- Gans schön widerlich

Plakattext- Spaß an der Gewalt 3 kb)

 

 

 

Gänsereiten – Perversion pur

Jedes Jahr zur Karnevalszeit werden in Bochum Gänse getötet und die Tierleichen zur reinen Volksbelustigung zerfleddert. Sogenannte Gänsereiter zerren solange an den Hälsen der Kopfüber aufgehängten Gänsekörper, bis der Hals nachgibt und der Kopf abreißt.

Mit Begeisterung haben die Gänsereiter dies früher mit lebenden Gänsen gemacht und würden dies heute immer noch tun, wenn dies nicht ein entsetzter Landgraf im Jahre 1806 verboten hätte.

Selbst Kinder rissen in Bochum Köpfe ab

Den Gipfel der Perversion stellte bis ins Jahr 2005 das sogenannte "Kinder- Gänsereiten" dar. Hierbei legten selbst Kinder Hand an und trainierten das Kopf- Abreißen an jungen Gänsen.
Für Hunde ist eine solche Dressur zu Recht verboten, weil dies das Wesen der Tiere verändert und die erbarmungs- würdigen Hunde zu Kampf- Maschinen erzieht.
In Bochum jedoch treiben die Gänsereiter sogar ihre Kinder an, um ebenso wie die erwachsenen Vorbilder das Gefühl der zerreißenden Gänsehälse in den Händen zu spüren.
Stoppt das Gänsereiten – wegen der Kinder
Bei den Kindern wird die Hemmschwelle gegen Gewalt herabgesetzt. Wenn wir dies dulden, brauchen wir uns über Gewalt an unseren Schulen nicht mehr wundern. Eltern, Lehrer und Politiker tragen die Verantwortung.
Abstoßende Beispiele für Gewalt- Exzesse an den Schulen gibt es in jüngster Zeit zu Haufe.

Kinder werden zur Gewalt erzogen!

Die Skrupellosigkeit und das Machtgebahren beim Gänsereiten dürfen keine Leitbilder für Kinder werden.
Wenn unter Jubel und Gegröle den Gänsen die Köpfe abgerissen werden, erlernen die anwesenden Kinder Werte wie Abgebrühtheit, Gefühlskälte und Härte. Solche Gewaltverherrlichungen bereiten den Weg zur reinen Ellbogengesellschaft.

Dieses Kriegstraining verroht

Hier werden wehrlose und schmerzfühlende Lebewesen zur reinen Volksbelustigung getötet und später zerrissen.
Das Gänsereiten ist als abstumpfendes und brutales Kriegstraining eingeführt worden. Diesen Charakter besitzt es noch immer. Die Mißhandlung der Tiere ist nur ein erster Schritt, der den rücksichtslosen Umgang mit schwächeren Menschen zur Folge hat.
Wir sollten uns davor hüten, das Gänsereiten als harmlose Gaudi abzutun oder gar als wertvolles Brauchtum hinzustellen

Es ist und bleibt ein brutales Kriegstraining


Priester und Politiker unterstützen Gewaltverherrlichung

Einige Vertreter des öffentlichen Lebens in Wattenscheid nehmen ganz unbedarft an dem ´Gänsereiten´ teil, anscheinend ohne sich Gedanken über die Akzeptanz von Gewalt gegenüber wehrlosen Lebewesen zu machen.


• Ex- Oberbürgermeister Stüber und die Bürgermeisterin Gabi Schäfer genossen das schaurige Spektakel von der Tribüne aus.
• Jochen Borchert (CDU), als ehemaliger Bundes- Landwirtschaftsminister eigentlich für den Tierschutz zuständig, handelt durch seine Teilnahme am ´Gänsereiten´ ganz und gar nicht zum Wohle der Tiere. Als Vorsitzendem der deutschen Jägerschaft und früherem Mitbesitzer einer Hühner- Legebatterie läßt sich erahnen, welchen Stellenwert er dem Tierschutz einräumt.
• Paul Neumann, Probst und früherer katholischer Stadtdechant für Wattenscheid, ist aktiv in den Gänsereiter-Vereinen und betätigt sich als deren Chronist. Die bisherige Krone seines Schaffens ist ein Beitrag zur 400 Jahr-Festschrift, in dem er das Gänsereiten zu einem Ausdruck der göttlichen Schöpfungsordnung hochstilisiert und mit kultischen Opferriten vergleicht.


Sie predigen Solidarität, Frömmigkeit und Barmherzigkeit und handeln vollkommen entgegengesetzt, denn Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber wehrlosen Mitgeschöpfen scheint für sie keinen Wert zu haben.

"Ethik gegenüber den Menschen und Roheit gegenüber den Tieren sind zwei Verhaltensweisen, die sich nicht vereinbaren lassen, denn Grausamkeit gegen Tiere geht nahtlos in Grausamkeit gegen Menschen über."
(Robert Jungk; Friedensforscher)


Boykottieren Sie das Gänsereiten und bringen Sie Ihr Entsetzen darüber offen zum Ausdruck.
Dulden Sie keine Gewalt gegen Wehrlose.

 

Auch brauner Nazi- Mob fühlt sich im Gänsereiter - Umfeld wohl.
Wenn Gewalt verherrlicht wird, sind Rechtsradikale nicht weit. Beim Gänsereiten sind sie zahlreich vertreten und werden sogar als Ordnungskräfte eingesetzt, um friedliche Tierrechtler und Antifaschisten einzuschüchtern.
Sprüche wie "Sieg heil" oder "Ihr gehört in die Gaskammer" gehören zu ihrem Repertoire.
Daß die Gänsereiter sich nicht von den anwesenden Skinheads distanzieren, wundert uns nicht, daß jedoch auch die anwesenden Politiker und Kirchenleute dies nicht für wichtig erachten, ist schockierend.

 

Download des Gänsereiter Flugblattes als PDF- Datei:

Was passiert beim Gänsereiten?

Zwei Vereine aus Bochum Höntrop und Sevinghausen richten jeweils ein sog. Gänsereiten aus. Vom Pferderücken aus versuchen die " Gänsereiter " den mit den Füßen an einem Seil aufge- hängten Gänsen, die Köpfe abzureißen. Um die Spannung zu steigern, werden die Gänsehälse eingeseift. Dauert dieses Spektakel jedoch zu lange, werden die Hälse angeschnitten.
Der ´tollkühne Bezwinger der ´Königsgans´ wird Gänsereiter- König.

Die " Gänsereiter " bezeichnen Ihr Treiben selbst als barbarisch
Die Höntroper Gänsereiter- Zeitung von 1998 umschreibt das ursprünglich von spanischen Söldnern eingeführte Reiten nach der lebenden Gans als:
grausam, unmenschlich und brutal. Eine gräßliche Aufführung, bei der die Gänse auf unbarmherzige Weise ihr Leben lassen.

Wir möchten nicht, daß die Kinder sich an Gewalt gewöhnen!

Schluß mit dem Gänsereiten.
Freude und Spaß - natürlich,
aber nicht auf Kosten Anderer.

"Kinder und Tiere, das sind die Schwachen, die unter dem angeblichen Recht des Stärkeren leiden".
Astrid Lindgren (Kinderbuch Autorin)

 

WAZ: Tierquäler müssen Therapie machen

Kalifornien schickt verurteilte Tierquäler künftig in psychiatrische Behandlung. Grund ist die Erkenntnis, daß viele Serienkiller sich oft erst an Tieren vergreifen. Die Therapie soll verhindern, daß sich ihre Wut später gegen Menschen richtet.

Die Struktur der Gewalt verdeutlicht die ´Gänsereiter Zeitung´
Die Schilderungen über die Anfänge des ´Gänsereitens´ in Wattenscheid verdeutlichen sehr eindrucksvoll den mörderischen Ursprung dieser "Tradition". Die mittelalterlichen Söldner praktizierten ihre blutrünstigen Gänsereiter- Spiele u.a. deshalb, um für das Töten von Menschen in Form zu bleiben.
Das Quälen und Töten wehrloser Kreaturen sollte aufkommende Skrupel im Keim ersticken.
Ihr Handwerk war das Töten, ganz gleich ob Mensch oder Tier.

Die Gänsereiter schreiben
Im Mittelalter begannen einige Bauern heimlich einige Junggänse aufzuhängen und das Halslangziehen nachzuahmen. Nur so zum Spaß
Die Wissbegierde, wie sich so ein glattgerupfter Gänsehals anfühlen würde, wie lange ein sehniger Kopf dem kraftvollen Zerren standhalten würde, ist stärker als die angeborenen guten Manieren. Im Grunde ist man eigentlich sittsam, ehrbar, tugendhaft und gehorsam. Doch das Gänsereiten entwickelt sich zum Wettkampf, obwohl es im Grunde unanständig ist.

"Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein kleiner Schritt."
Leo Tolstoi
(Russ. Schriftsteller):

Erziehung zur Gewalt:

Hundekiller des peruanischen Militaers

"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben"
Leo Tolstoi
(Russ. Schriftsteller):

 

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