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Kampfhunde- Training auch bei Kindern
Um das Thema Kampfhunde ist zwar ruhiger geworden, wir rücken einen
neuen Aspekt ins Licht:
Vor einigen Jahren sind skrupellose Geschäftemacher auf die Idee
gekommen, mit Hunden Wettkämpfe auf Leben und Tod durchzuführen.
Wetten wurden abgeschlossen und viel Geld verdient.
Aus den friedlichen Begleitern und Freunden des Menschen mußten
beißwütige, rücksichtslose Lebewesen gemacht werden. Das
Töten des Gegenüber war hierbei die Zielsetzung. Hierzu schien
den Menschen jedes Mittel recht und sie schauten sich nach den perfidesten
Methoden um, mit denen Lebewesen zu Kampfmaschinen erzogen werden können.
Und sie wurden fündig: Zunächst bei der Schutzhundeausbildung
wo die Hunde sich in den Armen von Menschen fest beißen und auch
bei Stockschlägen nicht loslassen dürfen.
Naheliegend fanden sie auch bei den Jägern einige Methoden, die bei
Hunden durch Drill Aggressivität und Schärfe erzeugen. Hunde
wurden aus Trainingszwecken gegen gefährliche und wehrhafte Tiere
gehetzt und mußten diese töten.
Doch selbst diese Methoden reichten den Geschäftemachern mit der
Zeit nicht mehr aus.
Und so gingen sie wieder auf die Suche nach noch perfideren Methoden.
Sie besannen sich auf Zeiten, in denen auch unter Menschen Mord und Totschlag
an der Tagesordnung war. Sie hörten von den Methoden, mit denen ein
spanischer General seine Söldner für das Töten von Menschen
trainierte, als er sein Heerlager im Ruhrgebiet aufschlug.
Ja dies mußte sie sein, die beste Methode, um auch Hunde zu erbarmungslosen
Kampfmaschinen zu erziehen. Und siehe da, die Geschäftemacher hatten
Glück, sie konnten die authentischen Trainingsmethoden sogar beobachten.
In dem kleinen, anscheinend verträumten Wattenscheid, am Ruhrschnellweg
gelegen, werden diese Methoden genau nach dem Vorbild der spanischen Söldner
noch heute praktiziert.
Als die Kampfhunde- Trainer dies sahen, waren sie begeistert. Und so kam
es, daß weltweit fast alle Kampfhunde nach der Wattenscheider Methode
trainiert werden.
Hierzu werden Tiere an einem Strick baumelnd aufgehängt und der Hund
wird solange scharf gemacht, bis er mit aller Kraft an dem Tier zerrt
und reißt. Immer und immer wieder, bis zur Erschöpfung.
Durch diese Methode werden freundliche, liebenswerte Hunde zu unkontrollierten
Bestien gemacht.
Ja, die skrupellosen Hundetrainer haben mit Erfolg die Methoden des Wattenscheider
Gänsereitens übernommen.
Beim Gänsereiten reißen nicht Hunde an aufgehängten Tieren,
sondern Menschen.
Menschen die nach den überlieferten Trainingsmethoden der spanischen
Söldner trainieren.
Die Gänsereiter zerren und reißen an den aufgehängten
Gänsen solange und so fest, wie es geht.
Sieger und kühnster Gänsereiter ist derjenige, der den Kopf
der Gans abreißt.
Das Söldnertraining und auch das Kampfhunde- Training führen
zu größtem Erfolg, wenn schon im Kindesalter damit begonnen
wird. Deshalb werden schon Hundewelpen dem Kampfhundetraining unterzogen.
In Bochum Wattenscheid werden schon Kinder unter zehn Jahren zum eigenständigen
Gänsereiten animiert.
Wir bedauern die armen Hunde, die zu Gewalt erzogen und zu Bestien gemacht
werden.
Wir bedauern aber auch die armen Kinder, die in Bochum Wattenscheid ebenfalls
Köpfe abreißen müssen. Was soll aus ihnen später
werden?
Das Bündnis für Tierrechte
Bochum fordert die Abschaffung des Gänsereiten und die Verbesserung der
Gesetze zum Schutz der Kinder und der Tiere.
Pressebericht:
Tierquäler
müssen
Therapie machen
Kalifornien
schickt verurteilte Tierquäler künftig in psychiatrische Behandlung.
Grund ist die Erkenntnis, daß viele Serienkiller sich oft erst
an Tieren vergreifen. Die Therapie soll verhindern, daß sich
ihre Wut später gegen Menschen richtet.
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Aber es geht auch anders: Gänsefreunde
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